Kann sich noch jemand an den Film Road Trip erinnern. Irgendwann kam doch da so ein Stück, was sich schwer nach Beck angehört hat, und viele haben sich damals gefragt: „Wer sind die Jungs?“ Auch heute sind „Eels“, trotz einiger Soundtracks relativ unbekannt...
Wenn man „The Kilians“ hört, kann man sich kaum vorstellen, dass die Band aus dem kleinen Kaff Dinslaken kommt. Hört sich doch sehr britisch an und muss sich auch vor deren Größen wie z. B. Maximo Park oder The Kooks verstecken. Fazit: Wer auf Brit-Rock steht kann auch hier bedenkenlos zuschlagen.
Hier nun etwas für Freunde von dreckigem 60´s Garagen Rock… Das Plattenlabel „Crypt Records“, die in der Szene ja für seine Retro-Veröffentlichungen bekannt ist, hat schon vor einigen Jahren eine Samplerreihe herausgebracht, die bis heute ungeschlagen ist. Die Songs sind wirklich handgemacht und teilweise hört es sich so an, als ob die Stücke mit einem Tonband in der Garage aufgenommen wurden. Wer auf die Beatles steht und es etwas schrammeliger mag, dem sei diese Compilation Reihe wärmstens ans Herz zu legen.
Bad Religion melden sich nach langer Pause auch mal wieder zu Wort. Mit "Maps of Hell" schlagen sie wieder den alten Weg ein… und das ist auch gut so. Die Scheibe hätte auch zwischen Against the grain und Recipe for Hate erscheinen können. Wäre damals nicht weiter aufgefallen. Heute wundert man sich doch ein wenig, was die Jungs dazu treibt, zu ihren alten Wurzeln zurückzukehren. Wer die alten Scheiben mag, kann bedenkenlos zugreifen.
Mit eines der besten Indierock Alben dieses Jahres ist wohl die aktuelle Scheibe von Modest Mouse. Hier vereinen sich Kultband-Mitglieder zu einer Rockband, die seinesgleichen sucht. Johnny Marr von den Smiths ist mittlerweile festes Bandmitglied geworden und Shins Sänger James Mercer ist auch auf 3 Songs mit von der Partie. Klasse Album was erst nach mehrmaligem Hören seine wahre Größe entfaltet.